Stauraum schaffen, aber wie? Möbel für mehr Platz

Es gibt viele Ideen, Stauraum zu schaffen Photo: Pixabay

Mit Stauraum wird jedes Heim ordentlich!

Der Grund für dringend benötigten Stauraum liegt nahe: Entweder sieht die Wohnung unordentlich aus, es mangelt an Platz. Oder Du hast Dich bewusst entschieden, in einer kleinen Wohnung oder gar einem Tiny House zu leben. Wer hier einmal einen Blick nach innen wirft, wird überrascht sein, wie intelligent Stauraum mit Möbeln integriert werden kann. Doch wo kann überhaupt Platz gespart werden? Wo kannst Du Stauraum schaffen?

Jahreszeitenwechsel: Wohin mit den Decken?

Fast in jedem Haushalt finden sich extra Decken für Gäste oder dem Wechsel vom Sommer- zum Winterbett. Leider nehmen die kuscheligen Bettdecken immer viel Platz weg. Das Problem: Für eine lange Zeit werden die Decken gar nicht benötigt und nehmen im Kleiderschrank den benötigten Stauraum weg. Zweiter Punkt: Wintersachen. Dicke Jacken, Pullover und Stiefel sind definitiv Platzräuber im Schrank. Auch dafür musst Du am Ende Stauraum schaffen. Natürlich kann die Wintergarderobe auch in den Koffer gelegt werden, doch dann bleibt am Ende die Frage: Wohin mit dem Koffer?

Hierfür wird Stauraum gebraucht:

  • Bettdecken
  • Wintersachen, Schuhe
  • Koffer, Reisegepäck
  • Werkzeug
  • Küchenutensilien
  • Spielzeug

Der Möbel Klassiker: Bett und Stauraum verbinden

Der Bereich unter dem Bett wird meist gar nicht genutzt. Hier sammeln sich im besten Falle nur Wollmäuse. Doch das muss gar nicht so sein! Hier gibt es jede Menge Potenzial, um Stauraum zu schaffen. Entweder passen Unterbettkommoden oder das Bett wird direkt mit Schubladen ausgewählt. In diesem Artikel haben wir bereits über die Unterbettkommoden gesprochen.

Die Alternative: Ein Bett mit Schubkasten ist ideal für ein Kinder- oder Jugendzimmer. Schnell werden Sport- oder Spielsachen verstaut, denn gerade Kinder benötigen viel Platz. Und bevor einzelne Socken oder ungeliebte Dinge auf Nimmer wiedersehen unter dem Bett verschwinden, wird dieser Platz besser als Stauraum und Erweiterung von Schränken genutzt.

So funktioniert der Stauraumschrank in der Küche

Eine der besten Innovationen für mehr Platz in der Küche ist der Ausziehschrank. Hier ist plötzlich so viel Platz vorhanden! Es sind gerade die vielen kleinen Gewürzdosen, Essig- und Ölflaschen, die viel Raum einnehmen. Der sogenannte Stauraumschrank hat, je nach Größe, wenigstens zwei Ebenen. Hohe Modelle verfügen über drei oder vier Ebenen, sodass Lebensmittelvorräte geparkt werden können.

Highlight: Alle Dosen, Flaschen und Gewürze stehen sofort sichtbar im Schrank. Ohne großes Suchen können Utensilien herausgenommen werden. Bei der Küchenplanung also unbedingt einen Ausziehschrank einplanen. Der Vorteil: Er benötigt nur wenig Breite und fügt sich meist ganz harmonisch in die gesamte Küchenplanung ein. Hier sehen Sie verschiedene Modelle für einen Ausziehschrank, der auch als Apothekerschrank bekannt ist.

Den Raumteiler als Stauraumschrank clever genutzt

Moderne Möbel verlangen heute Multitasking. Deshalb solltest Du immer schauen, dass Deine neuen Möbel mehrere Funktionen übernehmen. Ein offener Raumteiler bietet Abstellfläche und Stauraum zugleich. In grosse offene Fächern werden Körbe hineingestellt. Sie wirken einerseits dekorativ, andererseits funktional. Denn hier finden all die Dinge Platz, die ansonsten für die typische Unordnung im Raum sorgen. Ein Korb für Magazine, ein anderer für das Spielzeug der Kinder – einfach alles, was untergebracht werden soll. Ob diese Körbe farblich dem Raumteiler angepasst oder individuell einsortiert werden, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Besonders interessant: Der Raumteiler kann von beiden Seiten genutzt werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, Hauptsache es wird ordentlich im Raum.

Möbel für kleine Räume

Multifunktional: Kleine Würfel dienen als Couchtisch, Beistelltisch oder auch als Nachttisch. Die untere Ebene wird als vielfältige Abstellfläche genutzt: Als Bücherregal, als Ablage oder um Zeitschriften und Fernbedienungen schnell verschwinden zu lassen. Der Markt bietet mittlerweile jede Menge solcher Würfel-Möbel, und das aus gutem Grund. Ihre Form ermöglicht das Aufeinander- oder Nebeneinanderstellen. So kann ein individuelles Ensemble geschaffen werden, nicht nur im Raum sondern zum Beispiel auch, um ungenutzten Platz unter der Treppe sinnvoll zu nutzen.

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