Besser schlafen | Häufige Ursachen für Schlafprobleme

Tipps zum Einschlafen sind Gold wert | Photo by Vladislav Muslakov on Unsplash

Kennen Sie das auch? Sie wälzen sich von links nach Rechts und können einfach nicht einschlafen. Schlafmangel ist fürchterlich. Deshalb sollten Sie genau wissen, wie Sie am besten schlafen.

Ab dem 40. Lebensjahr steigen Schlafprobleme deutlich an, so zumindest bei Männern. Bei Frauen beginnen die Schlafprobleme bereits ab 30. Die Gründe für den Schlafmangel sind unterschiedlicher Natur und eine dieser Ursachen dürfte eine unzureichende Matratze sein. Und nicht nur das. Was sagt der Blick zu Ihrem Kopfkissen? Die physischen Optionen können wir an dieser Stelle besprechen. Schauen wir uns deshalb häufige Ursachen für Schlafprobleme an.

Dein alter Freund, das zerknüllte Kopfkissen

Wenn Sie zu all jenen gehören, die ihr Kopfkissen ein wenig zerknüllen, die Arme drunter legen und versuchen einzuschlafen, dann mag hier wohl eine der Ursachen für Schlafstörungen zu finden sein. Kommt Ihnen bekannt vor? Wird der Nackenbereich der Wirbelsäule abgeknickt, sind Verspannungen fast vorprogrammiert, viele spüren diese jedoch nicht am nächsten Morgen. Grund dafür ist die plötzlich erhöhte Lage des Kopfes gegenüber der Wirbelsäule. Dennoch entstehen im Laufe der Zeit Spannungskopfschmerzen, auch das nächste Wellnessprogramm ist aufgrund der Verspannungen am Rücken schon geplant. Sprich: Verspannungen durchlaufen erst einen kaum spürbaren Prozess, bis sie mit Schmerzen an die Oberfläche treten. Spätestens dann werden Optionen gesucht, um besser schlafen zu können. Doch es ist nie zu spät.

Wenn Allergien den Schlaf stören

Menschen, die an einer Hausstauballergie leiden, fühlen sich auch in anderen Wohnbereichen nicht wohl – zumindest überall dort, wo sich Textilien befinden. Dies erklärt sich aus der Zusammensetzung des Hausstaubs, der aus feinsten Härchen, Sandkörnern, Textilfasern und Pollen zusammensetzt. Aus diesem Grund müssen Wohnräume in kurzen Abständen gereinigt werden, was die Anzahl der Milben reduziert.

Was sind Milben?

Um es gleich vorneweg zu sagen: Milben übertragen keine Krankheiten und sind nicht verantwortlich für die Krätze. Ursache der Krätze ist die Krätzmilbe, die beim Menschen eine sichtbare Hautkrankheit auslöst. Milben sind mikroskopisch kleine Tierchen, die sich in Matratzen oder Polstermöbeln aufhalten. Ihre Anwesenheit ist noch nicht problematisch, jedoch der Kot, den sie in der Matratze hinterlassen. Viele Menschen reagieren auf diesen Kot mit einer Hausstauballergie.

Die Milbe, unter dem Mikroskop stark vergrössert. Photo: Pixabay

Wenn Sie grundlos unruhig schlafen, unerklärlichen Juckreiz verspüren und morgens mit Niesanfällen, verstopfter Nase und Husten aufwachen, könnte es an einer Hausstauballergie liegen. Selbst Kinder können davon betroffen sein. In diesem Fall könnten sie Abhilfe schaffen mit einem Allergiker Kopfkissen aus Hanf oder einem umweltverträglichen Topper.

Die Hausstauballergie beim Kind zeigt folgende Symptome

  • gerötete und juckende Augen, speziell am Morgen
  • laufende Nase, vor allem im Kinderzimmer
  • asthmatischer Husten
  • Rötungen der Haut bis zu Neurodermitis

Diese Symptome einer Hausstauballergie beim Kind treten vor allem in Kombination auf. Hier ist Handlungsbedarf gefragt! Die Matratze muss ausgewechselt werden.

Im Bett ist die höchste Konzentration an Milben zu finden

Und hier liegt der Grund für die Allergie typischen Symptome: Atemnot, Husten und verstopfter Nase. Die Schleimhäute schwellen an und entzünden sich. Das Bett, aber auch Polstermöbel bieten Milben die ideale Lebensgrundlage. Daher haben sich viele Hersteller auf natürliche Materialien bzw. allergikerfreundliche Bettwäsche spezialisiert. Auch Feuchtigkeit ist ideal als Verbreitungsraum für Milben, selbst entstehender Schimmel ist Nahrung für die Spinnentierchen. Hieraus erklärt sich, weshalb Matratzen immer atmungsaktiv sein sollten. Die Atmungsaktivität einer Matratze mindert die Entwicklung von Feuchtigkeit und somit auch der Schimmelbildung.

Die Atmungsaktivität einer Matratze mindert die Entwicklung von Feuchtigkeit und entzieht Milben den Lebensraum

Weitere Eigenschaften, die Matratzen für Allergiker aufweisen sollten, sind:

  • ein abnehmbarer Bezug
  • waschbar bei Temperaturen von mindestens 60 °C
  • ein zusätzlicher Bezug, der das Eindringen von Milben unmöglich macht, Stichwort: milbendichte Matratzenbezüge
  • zur Erinnerung: Die Atmungsaktivität der Matratze, die nicht zwangsläufig das Wenden erfordert

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Mit einem milbendichten Bezug wird verhindert, dass Milben in das Innere der Matratze eindringen und sich dort vermehren. Da ein solcher Bezug gewaschen werden kann, ist ein hoher Schutz vor Milben möglich. Kaltschaummatratzen weisen in der Regel diese Eigenschaften auf. Sie ist darüber hinaus langlebig und unterstützt die richtige Liegeposition des Körpers durch Punktelastizität. Personen mit einem Gewicht ab 90 kg sollten eine entsprechende Höhe ihrer neuen Matratze auswählen. Bekanntermaßen verdrängt Gewicht Masse, so auch bei der Matratze. Eine höhere Matratze erhöht den Schlafkomfort und ist ein weiterer Punkt für besseren Schlaf.

Bevor Sie sich für eine Allergiker-Matratze kaufen, ist der erste Schritt zu besserem Schlaf erst einmal ein milbendichter Bettbezug. Somit erhalten Sie eine natürliche Schutzbarriere gegen Milbenkot.